Wadenprobleme

Die Wadenprobleme haben mich monatelang begleitet und waren dafür verantwortlich, dass ich in dieser Woche ausschließlich auf dem Rad saß. Beim Radeln hatte ich kaum Schmerzen in der Waden; höchstens bei hoher Belastung.

Die Verletzung hab ich mir bei einem Intervalltraining an Weihnachten zugezogen. Anfangs dachte ich, dass es nur eine Verhärtung war und sich nach ein paar lockeren Läufen wieder lösen würde. Rückblickend war es wohl eher ein Muskelfaserriss, der mich wochenlang begleitet hat. Anfangs hatte ich bei Läufen fast immer ein leichtes Ziehen, wobei das durch Kompressionsstrümpfe kompensiert wurde. Und selbst nach Monaten hab ich bei höheren Belastungen – beispielsweise im Intervalltraining – immer mal wieder ein Ziehen in der Wade gespürt.

Ob es der richtige Weg war weiterzutrainieren?

Trotzdem hab ich versucht meinen Trainingsplan möglichst durchzuziehen und fehlende Läufe durch Radtraining auszugleichen. Ich hatte bereits vor einigen Jahren einen Bänder- und Muskelfaserriss am Knöchel. Damals waren meine Probleme allerdings wesentlich größer und das Bein musste auch für einige Tage eingegipst werden. Ich hab versucht meinem Gefühl zu vertrauen, wie stark ich die Wade belasten kann.

War nicht immer einfach. Insbesondere wenn man weiß, dass Training keinen Sinn macht, aber man Ziele vor Augen hat: insbesondere den METRO Marathon in Düsseldorf, sowie den Dolomiti Extreme Trail in den Dolomiten. Da ich es auch in der Zeit geschafft hab meine Leistung zu steigern und sich die Probleme verringert haben, waren die Umfänge wohl vertretbar; garantiert hätte man es aber auch anders lösen können.

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